
Sieht ein bisschen wie Web 2.0 aus, obwohl das Logo dafür viel zu bunt ist (zwei-farbig-Pastell ist hier eher Standard). Aber tatsächlich ist Google mit diesem Logo nur ins Jahr 1999 gestartet. Was sich der Suchmaschinen-Riese für seinen Einstieg in die Branche für TV- und Radio-Werbung ausdenken wird ist noch unklar. Entworfen werden die Logos jedenfalls von Dennis Hwang, der sich jedes Jahr für jedes von Google für wichtig erachtete Ereignis eine neue Verfremdung des ursprünglichen Logos ausdenkt.
Google sucht derzeit einen “Head of national TV sales”, in der Anzeige ist von Google Television products die Rede und ich bin gespannt was die sein werden. Für Fernseh- oder Radio-Werbung konnte ich mir ein ähnliches Modell wie AdSense schon lange vorstellen, basierend auf Pay-TV Sender z.B., die sowieso in der Lage sind genau zu bestimmen welcher ihrer Kunden wann, welche Sendung sieht.
Seit letztem Jahr bereits versucht Google sich im Radio-Werbemarkt zu positionieren und bietet dort ein dem Online-Marketing entnommenes Modell zur Platzierung und Berechnung von Offline-Werbung an. D.h. Werbetreibende kaufen ihre eigenen Ads und Google bringt sie in zu ihrem Produkt/ Thema passenden Sendungen unter. Wie online können Werber die Ergebnisse ihrer Kampagnen auch offline überprüfen.
Der traditionelle Offline-Werbemarkt funktioniert jedoch etwas anders und steht dem Google-Modell noch sehr skeptisch gegenüber.
Tatsächlich kritisieren Radio-Stationen, was funktionieren könnte: die Technologie. Werbung wurde bisher untereinander in Gesprächen und Verhandlungen verkauft, was Google den Werbetreibenden nun abnehmen möchte. Die traditionelle Werber-Zunft sieht sich zu recht bedroht, ist Google doch niemals bestechlich.


Am 30. Dezember 2009 um 16:22 Uhr
Google wird in jedem Medium ihre Werbeart finden. Gut dass sie nicht störend ist. Noch besser wäre wenn mehr “wissende” nicht wüssten dass es dabei um Werbung handelt.