NBC bastelt an interessanter Verhandlungsstrategie

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Digitale Videorecorder, DVD-Systeme usw. bieten vielen genervten Fernsehzuschauern die Möglichkeit lästige Werbung komplett herauszuschneiden oder wenigstens vorzuspulen. In den USA führt es zur Zeit zwischen TV-Sendern und Werbenden zu einer Diskusion um die Werbepreise. Die Werbeagenturen, bzw. deren Auftraggeber sind immer weniger bereit teilweise wirklich horrende Summen von mehreren Millionen Dollar für 30 Sekunden Werbezeit (bzw. weniger) zu zahlen. Eine Tatsache, die zumindest vordergründig für einen kleinen Schock bei TV-Stationen sorgt.

Um den reninenten Werbern mal zu zeigen, wer was zu welchem Preis diktiert (Murdoch lässt längst nicht alles mit sich machen!), basteln sie zurzeit an einer interessanten Studie und damit an einer nahezu unanfechtbaren Grundlage für zukünftige Verhandlungen mit den Ad-Agencies.

Getestet werden nämlich die physischen Reaktionen auf Werbung, die den Probanden im schnellen Vorlauf gezeigt wird. Geprüft werden Herzrate, schwitzende Hände, Augenbewegungen und Atmung. Bisheriges Ergebnis: Keine Unterschiede zu Werbe-Spots, die in normalen Tempo abgespielt werden.

Einzige Möglichkeit der Werbeindustrie dagegen anzukommen: Wiederum Tests der Testenden auf Zurechnungsfähigkeit. Da wird wenig zu holen und damit ne Menge zu gewinnen sein.

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