W3C nun auch für Mobile Web
Mobile Web sollte auch einem einheitlichen Standard unterliegen. Was die Entertainmentindustrie mit ihren verschiedenen Diskformaten nicht hinbekommt, schafft das Internet. Aber auch hier ist es den Unterhaltungskonzernen nicht immer klar, was Web-Standard bedeutet und so quälen sie zukünftige Kunden mit Plug-Ins und Modulen, von denen wenige je etwas gehört haben.
Hauptsache schön bunt und laut. Dass das auch das Bild ist, was sie zu ihrem Produkt und Unternehmen vermitteln, ist ihnen wohl auch nicht unbedingt bewusst. Oder aber sie sehen sich selbst auch als laut und bunt, was ein bischen beruhigend ist. Schließlich geben einige Unternehmensentscheidungen nicht gerade Anlass anzunehmen, dass sie sich selbst überhaupt wahrnehmen.
Deshalb kann die Kundenwelt gespannt sein, was im Mobile Web zukünftig (aber auch bereits) verbrochen oder geschaffen wird und welchen Standard man dort ebenfalls nicht einhalten möchte. Richtlinien wurden trotzdem geschaffen und finden sich auf der Webseite der W3C. “Keep it small” beispielsweise ist sehr interessant und verhindert ja eigentlich schon das “bunt”.