100 Prozent digg bitte

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Das Internet und seine Angebote erscheint heutzutage wie ein großes Kaufhaus. Alle paar Wochen wird es geschlossen und nur für zwei Kunden geöffnet: Google und Microsoft.
Diesmal hat das Internet ein ganz besonderes Schnäppchen für seine liebsten und zahlungswilligsten Kunden:

digg – die Social News und Bookmark-Plattform, sowie Mutter aller weiteren iggs, wie SEOigg oder Yigg.

200 Millionen Dollar ist der Preis, den Google bereit ist zu zahlen. Hier steigt Microsoft ein und bietet mit – möge also der solventere gewinnen. Das beide ein Interesse an digg haben ist ziemlich eindeutig erkennbar: digg ist erst im August 2007 lt. Google Watch Blog von AdSense ins Werbenetzwerk von Microsoft gewechselt. Google baggert sicher schon seit Monaten an digg herum, um es zurück zu gewinnen.

“Und bist du nicht willig, dann kauf’ ich dich billig” scheint in letzter Zeit des Öfteren bei Google gesungen zu werden. Der Microsoft-Chor agiert da eher im Kanon und wartet ab, was sein größter Konkurrent vorhat zu kaufen, um ihn dann einfach zu überstimmen. Yahoo, derzeit eher die Triangel im Orchester, spart sich das laute Rumgetöse und Geld, indem es eher Mitarbeiter entlässt, wie beispielsweise sein komplettes Innovation Team.

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