Offiziell: Webkataloge sind tot?
Google hat am 2. Juni in seinem WebmasterCentralBlog verkündet, dass sie die Kriterien für Webkataloglistings in den SERPs weiter verschärfen. Im allseits bekannten salomonischen Wortlaut von Google liest sich das dann so:
Google hat nun ein größeres Augenmerk darauf, deutschen Usern hochwertige Webkataloge im Suchindex anzubieten.
Letzlich heißt es nichts anderes, als das was viele seit Monaten wissen: Die Zeit der Webkataloge ist vorbei. Die Evolution schreitet voran und Kataloge gehören mit diesem Statement der Vergangenheit an, was gutes SEO angeht. Was nicht bedeutet, dass Webkatalogeinträge per se Teufelswerk sind. Bei folgenden Katalogen würde ich euch weihterhin empfehlen gelistet zu sein/ ein Listing anzustreben:
DE
- dmoz
- Yahoo Directory (keine Neuanmeldung möglich)
- bellnet
- Spezialkataloge*
US
Da ich mich schon lange nicht mehr mit Katalogen aktiv beschäftige, kann ich euch leider keine umfassende Liste mit Spezialkatalogen bereitstellen. Letzlich sind meist die Kataloge am besten über die man zufällig stoplert, wenn man die SERPs durchstreift.
Wie gesagt, es gibt immer noch gute Links aus Webkataloge zu ergattern. Allerdings ist die Zeit als sie DAS Mittel der Wahl waren längst beendet. Ich hoffe euch ist das nicht erst seit diesen Tagen/Postings bewußt. Der nächsten Linkstrategie-Kandidaten, die ins Wanken geraten können, sind meiner Meinung nach Social Bookmarkdienste und auch Artikel-/ PR-Seiten. Aber auch hier gilt: Ausnahmen werden die Regel bestätigen
FAZIT
- Vergeßt Webkataloge als integralen Bestandteil eures Linkbuildings.
- Setzt in Zukunft auf verschiedene Linkquellen.
- Fokussiert Authoriätsseiten und themenrelevante Blogs.
*mind. 3 Jahre alt, ohne Backlinkpflicht, nicht kostenpflichtig