Dieser Artikel gibt einen Einblick in die wichtigsten Analytics-Tracking Features von Google.
Was ist Google Analytics?
Google’s Analytics ist ein sehr umfangreiches Tool von Google mit dem man Webseiten verschiedenen Traffic- und Besucheranalysen unterziehen kann. Um eine Webseite mit Google zu analysieren, muss der Tracking-Code von Google Analytics in die Webseite integriert werden, danach kann das Tracking beginnen.
Die Grundfunktionen von Analytics:
Das so genannte “Dashboard” die Oberfläche von Google Analytics kann z.T. individuell angepasst werden, es können dort z.B. benötigte Berichte und zusätzliche Statistiken abgelegt werden. Mit umfangreichen Besucheranalysen lässt sich feststellen, wie Besucher auf die Webseite gelangt sind, wie lange sie sich dort aufgehalten haben, was sie gesucht haben, aus welcher Region sie stammen und vieles mehr. Die automatisierte Berichterstattung per Mail sorgt dafür, dass man in regelmäßigen Abständen über Informationen benachrichtigt wird.
Daten, die über Google Analytics erfasst werden:
- Zugriffsanzahl
- Seitenzugriffe
- Durchschnittliche Anzahl von Seitenzugriffen
- Absprungrate
- Verweildauer auf der Website
- Neu und wiederkehrende Besucher
- Karten-Overlay (Woher stammen die Besucher)
- Zugriffsquellen (Direkte Zugriffe, Verweisende Websites, Suchmaschinen)
Feed-Tracking über Analytics
Feed nennt man die kurzen Nachrichten, die abonniert werden können. Diese Feeds werden ähnlich wie Lesezeichen oder Favoriten gespeichert, das Besondere aber daran ist, dass sie automatisch aktualisiert werden und somit immer die neusten Infos enthalten. Feed-Abonnenten lassen sich z.B. mithilfe eines Addons für Firefox oder mit einem WordPress-Plugin darstellen. Mit beiden Tools lassen sich zumindest alle Feedburner-Feeds tracken. Dadurch erhält man aussagekräftige Zahlen über das Verhalten der Feed Abonnenten wie die tägliche Anzahl der Abonnenten, Feed-Reader-Anwendungen die für den Zugriff auf den Feed genutzt werden und die eindeutige Anzahl an Leuten, die Feed-Inhalte ansehen oder klicken.
Außerdem kann man über einen JavaScript-Code generelle Feed-Abos tracken. Der Code dazu lautet:
<a xhref=”http://[individuelle Feed-Url]” title=”[indvidueller Feed-Title]” rel=”alternate” onClick=”javascript:urchinTracker(’/tracking/feed’);”>
Diesen Code hinter den Analytics Tracking-Code setzen. In Analytics sollte man dann am Besten ein neues Ziel definieren, um entsprechend gesammelte Daten auswerten zu können. Folgende Daten stehen einem dann zur Verfügung:
- Woher kommen meine Feed-Abonennten?
- Welche Seiten und Keywords führten zum Feed-Abo?
- Conversion Rate der Feed-Abos nach Traffic
Mit Googles Feedburner Feeds lassen sich umfangreiche Statistiken anzeigen und man findet wertvolle Tipps zur Optimierung der Feeds. z.B. mit SmartCast oder SmartFeed. Bei diesem werden sämtliche Abonnenten Links zu einem einzigen zusammengefasst.
Klicktraffic und Analytics
Eine weitere Möglichkeit von Analytics ist das Tracken von Links.
Mit dem Tracken der Klicks kann man Informationen über das Verhalten der User sammeln. Dabei werden beispielsweise externe Links getrackt, d. h. jeder Klick auf einen Link, der auf eine externe Webseite führt. Wichtig dabei ist, dass diese externen Links mit einem Tracking Code versehen werden müssen, da sie von der eigenen Webseite wegführen. Durch diesen Code werden die Tracking-Infos über die Links gesammelt und später über Google Analytics ausgewertet.
Keywords und Google – die Suche nach dem heiligen Gral
Mithilfe des Google AdWords: Keyword Tool lassen sich Keywords ermitteln, entweder in Form von Wörtern oder Wortgruppen. Mit diesem Tool gibt Google ungefähre Daten über die entsprechenden Keywords, geschätzte Anzeigenposition, Mitbewerberdichte, durchschnittliches Suchvolumen pro Monat und Trend zum Suchvolumen aus. Die ermittelten Keywords lassen sich dann auf einfache Weise zum AdWords-Konto (falls man eines hat) hinzufügen oder als csv-Datei exportieren. Außerdem können direkte URL’s eingegeben werden, anhand derer dann entsprechende Keywörter vorgeschlagen werden. Mit der Funktion „Synonyme verwenden“ werden weitere Keywörter vorgeschlagen, die sich auf das Thema beziehen. Das Deaktivieren dieser Einstellung liefert nur Ergebnisse, die dem Suchbegriff entsprechen. Wird das Keyword-Tool zusammen mit einem AdWords-Konto eingesetzt, können zusätzlich Funktionen, wie die Ausrichtung von Suchergebnissen auf eine bestimmte Region und Sprache angezeigt werden. Eine umfangreiche Anleitung über alle Funktionen des Keyword-Tools findet man in der AdWords-Hilfe von Google.



