
In vielen Begriffen steckt mehr Potential als in dem, was sie bezeichnen. Crowdsourcing ist Potential und Neuschöpfung. Zusammengesetzt aus Outsourcing und Crowd. Im Crowdwisdom-Blog, ist eine betriebswirtschaftliche Definition von Crowdsourcing zu finden. Dabei geht es um interaktive Wertschöpfung, Open
Innovation und Mass Customization. Die Autoren Reichwald und Piller beschreiben dies ausführlicher in ihrem kostenlosen E-Book. Crowdsourcing ist ein relativ neues Phänomen: Unternehmen lagern Teile Ihrer Aufgaben an ihre Kunden aus. Beziehen Kunden in den Innovationsprozess, z.B. die Produktentwicklung, ein und arbeiten mit ihnen, durch Individualisierung der Produkte, im Produktionsprozess zusammen. Der Nutzer und Kunde macht freiwillig mit und manchmal ohne direkt erkennbaren finanziellen Gegenwert. Motivation ist Spaß, Annerkennung und das Produkt selber. Auf diesem Geschäftsmodell beruhen derzeit viele erfolgreiche Unternehmen. Der Begriff Web 2.0 ist nicht mehr nur ein Hype sondern Realismus. Das Prinzip Interaktion und Vernetzung funktioniert. Kunde und Unternehmen kommunizieren und haben auf einmal das gleiche ideale Interesse: Das Produkt zu verkaufen. Eins der wichtigsten Erfolgskriterien aber ist Produkt-Coolness, bzw. der individuelle Wunsch sich mit dem Produkt zu identifizieren und in manchen Fällen auch darüber zu definieren. Es gilt Nischen zu finden, sie zu bedienen und massentauglich zu machen.

