In Japan ist das Mobile Web längst etabliert und fester Bestandteil des Alltags. Smartphones begeistern ihre Besitzer auch in Europa und so ist hier ebenfalls ein starkes Wachstum für Mobiles Web zu erwarten. “History repeats itself” könnte hier das Motto werden, denn wie für das Internet wird auch die Suche im mobilen Web ein zentrales Element sein. Selbstverständlich haben Google & Co. die Mobile Suche ebenfalls auf dem Schirm und bieten bereits einen Index für mobile Seiten an. Die Optimierung mobiler Seiten ist so bereits heute ein wichtiges Thema. Da dieser Markt gerade erst beginnt zu wachsen sind Tipps zu Mobile SEO noch rar. SEO-Autor Ron Hillmann hat jedoch einen bereits sehr ausführlichen Artikel verfasst, in dem er einen umfassenden Überblick zu Mobile SEO, aber auch erste konkrete Tipps zur Optimierung gibt.
Linkaufbau, Keywordrecherche oder die einfache Suche nach einer Domain für die mobile Webseite sind sein Thema. Als Experte für Affiliate- und Suchmaschinenmarketing hat er dabei jedoch immer den Blick des Online Marketers. Und so kann nicht verborgen werden, dass es ihm um die Vermarktung von mobilen Webseiten und um effektives SEO für Mobile geht.
Funktioniert die Mobile Suche bereits?
Ja. Google legt seinen Fokus dabei jedoch auf regionale Suchtreffer und liefert über Google Mobile Daten aus der Umgebung des Nutzers. Gezielte Ergebnisse erhält der Suchende dann, wenn er vorher seinen Standort verrät. iPhone-Nutzer werden beispielsweise grundsätzlich gefragt, ob die Weitergabe des GPRS-Standortes erlaubt ist.
Es regnet und es ist wirklich kalt. Das Thermometer sagt 8 Grad aber es fühlt sich an wie viele Grad unter Null. Manchmal geht es mir mit dem Pagerank genauso. Da steht zwar 4 oder 5, aber es fühlt sich eher an wie 2. Selten nur wie angenehme 7 oder 8. Dass es dem Pagerank selber genauso geht, zeigt dieses wunderbare Video:
Er ist doch ein sehr gefühlvoller. Langsam habe ich Verständnis für ihn und werde ihn weiter zärtlich pflegen.
Es gibt Dinge, die sind schlimm und ich möchte sie wirklich nicht sehen. Keyword “SEO Weihnachten” beispielsweise ist sehr schrecklich. Das Schreckliche hat den Namen Emil und ist auf Top 1 bei Google. Emil mag gern dreieckige Kleidung, jedenfalls manchmal. Das zu sehen war schlimm. Ich möchte nicht, das Emil bei etwas so schönem wie Weihnachten auftaucht und werde ihn nicht verlinken.
Vielleicht hat er ein paar Tools eingesetzt, die seine Webseite da hingebracht haben. Er weiß jedenfalls etwas mit seinem Traffic anzufangen und verkauft T-Shirts und Tassen und natürlich auch dreieckige Kleidungsstücke für untenrum.
Mit den richtigen Tools können auch andere Namen in den Google Suchtreffern nach oben kommen. Und das möchte ich unterstützen. Dringend. Im Web finden sich deshalb (und beruhigender Weise) auch gute Seiten, die kostenlose Tools für Webseitenbetreiber anbieten.
Die nützlichsten Gratis Tools für SEO:
Für den Linkaufbau: Linkscape Dies ist eines der vielen interessanten SEO-Tools von Seomoz.org. Mit Linkscape können nützliche Informationen zu einer URL und ihrer Verlinkung ausgelesen werden. Beleuchtet werden die Links auf der Seite und die Links, die auf die Seite verweisen. Gelesen werden Anchor Text und bewertet wird der so genannte Link Juice. Schönes Tool und das Beste: es ist kostenlos!
Ein sehr spannendes Thema, nicht zuletzt für die Usability, ist die Frage, wie eine Webseite vom Nutzer angenommen wird. Welche Bereiche auf der Seite werden genauer betrachtet und wo halten sich die Besucher am meisten auf. Ein kostenloses aber sehr kostbares Tool ist Feng-GUI: Das Tool erstellt für die Analyse so genannte Heatmaps, die sich auch für die Erklärung bestimmter Optimierungsmaßnahmen eignen.
Für den gleichen Aspekt der Usability, hier hauptsächlich auch, um herauszufinden, wie der User mit der Seite umgehen wird, empfiehlt sich der Scrutinizer Browser von StomperNet. Einfach mal als kostenlose Software herunterladen und die Sicht des Users auf die eigene Webseite simulieren.
Für Betreiber von Online-Shops ist der Product Indexation Check ganz hilfreich. Das Tool gibt aus, wieviele Produktseiten man in den Index gezogen hat. Interessanter aber ist, wieviele Seiten der Konkurrenz da zu finden sind und zu welchen Keywörtern. PIC ist also auch ein kleines, feines Tool zur Konkurrenzbeobachtung.
Jeder kennt Google Analytics. Es ist kostenlos und wie ich finde das einfach umfassendste und vielleicht sogar auch beste Webanalyse-Tool. Es ist absolut kostenlos und sehr gut verständlich. Schließlich spricht Google damit jeden Webseitenbetreiber an, nicht nur die SEOs. Vielleicht aber wissen noch nicht so viele, das es auch Hacks und Addons für Google Analytics gibt. Die sind zum Teil sehr zu empfehlen. Durch den Firefox-Browser bereits bekannt und auch für Google Analytics nutzbar ist das Greasemonkey-Script, das auch hier eingesetzt wird. Besonders spannend ist das Keyword Trend-Addon. Mit diesem kleinen Script finde ich heraus, welche Referrer mir über welches Keyword den meisten Traffic geschickt haben und wie sich das geändert hat. Was das angeht bin ich ein Kontrollfreak und habe sehr sehr viel Spaß an diesem Tool.
Social Media ist für SEO auch ein wichtiger Aspekt. In diesem Zusammenhang hab ich bereits eine Live-Demo von Radian6 erlebt, die mich völlig verzaubert hat. Radian6 ist das Nielsen Netratings für Social Media Marketing Measurement, kann aber mehr. Allerdings ist es sehr kostspielig, einen kleinen aber dafür kostenfreien Ersatz findet man im Scoial Media Metrics Plugin für Google Analytics. Es liest Daten, wie Backlinks und Zitate aus, die von Seiten wie Digg oder StumpleUpon kommen.
Für SEM-Kampagnen sind Keywörter wichtig und die Performance von Kampagnen zu bestimmten Keywörtern. Google Analytics war mit der Herausgabe von Daten dazu bisher immer ein bischen zurückhaltend und hat nur (eigentlich logisch, dennoch…) das Keyword auf welches geboten wird analysiert. Mit Detailed PPC Keyword Data werden nun auch Keywords analysiert, die passen aber nicht identisch sind. Das ist spannend, wenn man die Broad Match-Funktion von Analytocs nutzt und dennoch genauere Zahlen haben möchte.
Für Multinational Campaigns ist es manchmal interessant zu wissen, woher die Daten stammen, ob von google.com bspw. oder google.de. Statt diese Informationen aus den Referrern auszulesen empfiehlt sich das Analytics-Addon Customize List.
Wer verschiedene Google Analytics Accounts hat, kennt das Problem, das die Profile nicht zusammen funktionieren, bzw. nicht zusammen gelegt werden können. Natürlich gibts dafür auch schon längst einen Hack: Multiple Profile.
Mein Lieblings-Tool zur Zeit ist What’s the Buzz? Dieses Tool ist so großartig UND kostenlos und geeignet für Marketer, die sich gerade im Social Media Bereich austoben. Denn: What’s the Buzz findet heraus wer und wo und wieviel gerade über etwas gesprochen wird. Dazu muss nur ein Keyword eingegeben werden und man bekommt eine sehr ausführliche Liste mit Daten aus bspw. Technorati und Google Trends.
Die Welt des Internets nimmt täglich neue Formen an, um sich diesen anzupassen, entwickelt sich das Feld der Suchmaschinenoptimierung stetig weiter und zieht ihren Freund und Kupferstecher, die Online PR, mit sich. Beide greifen ineinander und sind wie 2 Zahnräder in dem Laufwerk des World Wide Webs aufeinander angewiesen. RSS und Social Media sind eine hervorragende Möglichkeit im Wettkampf um die meisten Clicks im Netz. Doch es gibt noch mehr Optimierungshilfen, um bei Google und Co. den Kurs zu bestimmen. Wer wartet heute noch auf die Clicks? Wir angeln sie uns! Die Click-Angel-Methode trägt den stolzen Namen „Linkbait“ und ist wieder ein sehr unterhaltsamer und dabei effektiver Schritt auf dem Weg zu mehr Traffic.
Der geheimnisvolle Begriff „Linkbait“ enthält einen anglistischen Wortteil der zu Deutsch „Köder“ bedeutet. Abgeleitet von der erklärten Zielsetzung, einen Link zu ködern, zu angeln und in den eigenen Kochtopf zu legen, geht es tatsächlich darum einen Anreiz zu schaffen, der nicht auf den eigentlichen Hintergrund schließen lässt, sich nur einen Link zu sichern. Diesen Anreiz schafft man durch spezielle, interessante oder witzige Inhalte, die den User anleitet, es mit seinen Freunden und anderen zu teilen. Das können beispielsweise kostenlose Software-Programme, Hinweise auf tolle Angebote, oder einfach auch nur ein lustiger Blogbeitrag sein.
Hauptsache der Inhalt ist dazu geeignet, andere Webseitenbetreiber einzuladen auf unseren Blog zu verlinken. Linkbait ist eine kosten- und zeitsparende Variante an Links zukommen. Linkbaits haben ihren Ursprung im Viral Marketing, wobei hier gilt: Je verlockender der Bait, desto mehr Links.
Halloween ist der Tag, an dem Menschen Geister, Vampire, Skelette, kurz alles was sich im Gruselreich so tummelt, zu sich nach Hause einladen. Sie werden gelockt mit Schokolade und Keksen und eigentlich recht fröhlich und freundlich empfangen. Das jedoch gilt nicht für Zombies. Vor allem nicht bei Google. Denn hier sind Zombies ganz ausdrücklich nicht erwünscht und müssen über die robots.txt sogar draußen bleiben: